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Hier erfahren Sie in regelmäßigen Abständen News aus der Schuhbranche, schauen Sie also öfters mal bei uns vorbei...

Gute Rahmenbedingungen stärken Konsumklima (28.06.11)

Nach einer kleinen Abschwächung in den letzten Monaten legt die Stimmung der Verbraucher im Juni dieses Jahres wieder zu, hat die Nürnberger GfK in ihrer jüngsten Umfrage festgestellt. Die Einkommenserwartung macht einen großen Sprung nach oben, während die Konjunkturerwartung und die Anschaffungsneigung leicht ansteigen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 5,6 Punkten im Juni für Juli einen Wert von 5,7 Punkten. Die guten Rahmendaten wie die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und das gute Wirtschaftswachstum gewinnen laut GfK wieder die Oberhand über die „Störfaktoren“ Fukushima sowie die Situation im Nahen Osten und Griechenland. Den größten Sprung nach oben macht in diesem Monat die Einkommenserwartung. Nach einem Plus von 18,7 Zählern weist der Indikator aktuell 44,6 Punkte auf. Als Gründe werden optimistischere Konjunkturaussichten, vor allem die anhaltend positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, genannt. Durch die steigende Anzahl von Erwerbstätigen könnten die gesamten Löhne und Gehälter zunehmen. Zum anderen stärke eine sinkende Arbeitslosigkeit die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer im Hinblick auf höhere Zuwächse bei den Arbeitseinkommen. Bereits im ersten Quartal sind die Reallöhne laut Statistischem Bundesamt um durchschnittlich 2 Prozent gestiegen.

 

s.Oliver – Leiser schließt seine Filiale in Würzburg (23.06.11)

Die Würzburger Filiale des Berliner Schuh­filialisten Leiser schließt ihre Pforten.

Die Rottendorfer s.Oliver-Gruppe hat das gesamte Haus, in dem sich zudem noch die Hypo Vereinsbank befindet, übernommen. Was mit den schätzungsweise 1000 qm Fläche, verteilt auf vier Etagen, gemacht wird, ist von s.Oliver noch nicht zu erfahren. Genau gegenüber der Immobilie am Marktplatz befindet sich bereits ein s.Oliver-Flagshop.sb

 

Italiens Schuhindustrie wieder auf Wachstumskurs
(14.06.11)

Die italienische Schuhindustrie hat ihren Krebsgang überwunden und befindet sich wieder auf Wachstumskurs. „Wir haben seit Jahresbeginn die Produktion um mengenmäßig 2,6% und wertmäßig 3,9% erhöht“, bestätigte der Ex-Präsident des Schuhfachverbandes Anci, Vito Artioli bei der Jahresversammlung und Amtsübergabe an den neugewählten Präsidenten Cleto Sagripanti am 9. Juni in Mailand.

Ausschlaggebend für das neue Wachstum sind die Exporte, die in den ersten zwei Monaten 2011 um wertmäßig 19% zulegten. Vor allem die Exporte nach Deutschland, Frankreich, Russland und den USA machten einen Sprung von über 20%.

Laut Artioli waren zwei Phänomene für die sich bereits in der zweiten Jahreshälfte 2010 abgezeichnete Trendwende verantwortlich: Die italienische Schuhindustrie habe sich zunehmend auf das mittlere und obere Preissegment konzentriert und neue Exportmärkte erobert. Und auch die – inzwischen gestoppten – Anti-Dumpingmaßnahmen auf den Import von Lederschuhen aus China und Vietnam haben sich nach Artiolis Ansicht positiv auf die Entwicklung des italienischen Schuhsektors ausgewirkt. „Anci hat versucht, den Unternehmen bei dieser Entwicklung unter die Arme zu greifen. Wir können nun die ersten positive Resultate unserer Strategie erkennen“ beschrieb Artioli die derzeitige Entwicklung. Der einzige neuralgische Punkt sei der Inlandsmarkt, wo der Verbrauch noch nicht angekurbelt worden sei. Leidtragender sei auch der inländische Schuhhandel, der sich im Konkurrenzkampf zu den modern organisierten Handelsketten befindet.

Die italienische Schuhindustrie hat 2010 mit 202,5 Mio. Paar Schuhen die Produktion um mengenmäßig 2,2% und wertmäßig 4,4% (6,7 Mrd. Euro) erhöht. Der Export nahm um mengenmäßig 15% und wertmäßig 14% (6,6 Mrd. Euro) zu. Erstmals nach Jahren hat sich auch der Überschuss im Außenhandel erhöht. Mit knapp 3 Mrd. Euro (+10 %) ist die italienische Schuhindustrie eine der wichtigsten Stützen der Zahlungsbilanz. Der Inlandskonsum stagnierte auf niedrigem Niveau und lag mit 190 Mio. Paar Schuhen knapp unter dem Niveau des Vorjahres (191 Mio.). Rund 80% der Produktion werden exportiert und wiederum 80% des Verbrauchs stammen aus dem Ausland.

Erstmals nach Jahren haben 2010 die Exporte nach Deutschland wieder zugenommen. Sie lagen mit 37,7 Mio. Paar um 15% über dem Vergleichsniveau des Vorjahres Der Exportwert nach Deutschland machte 862 Mio. Euro aus (+15%). Wichtigster Exportposten nach Deutschland sind Lederschuhe (Exportwert: 672 Mio. Euro). Deutschland rangiert nach Frankreich (1 Mrd. Euro, +14%) und vor Großbritannien (415 Mio. Euro, +18%) auf Platz Nummer Zwei in der Exportrangliste. Als wichtigster Importeuer bestätigte sich auch 2010 die Volksrepublik China mit Lieferungen im Wert von 771 Mio. Euro (+19%), vor Rumänien mit 391 Mio. Euro (+28%) und Vietnam mit 242 Mio. Euro (+20%).

Auch im Vorjahr setzte sich der Schrumpfprozess in der italienischen Schuhindustrie fort. Die Anzahl der Hersteller verringerte sich um weitere 4% auf 5.800 Unternehmen mit 80.100 (-3%) Beschäftigten.

 

 

 

 


 
 
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